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Unser Vorstand berichtet in der Medienrunde über Zahlen und Themen des ersten Halbjahres und blickt voraus.

Halbjahresbilanz 2022

SaarLB – steigert erneut Neugeschäft und liegt deutlich über dem bereits guten Vorjahresniveau,
starkes Immobiliengeschäft vor allem in Deutschland,
verbessertes Ergebnis trotz schwieriger Rahmenbedingungen, weitere Intensivierung der deutsch-französischen Ausrichtung

  • Neugeschäft in Höhe von EUR 1,35 Mrd. wieder über „vor-Corona-Niveau“ – deutliche Steigerung von 30% im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt, sehr starkes Immobiliengeschäft
  • deutlich verbesserter Zinsüberschuss mit EUR 71,3 Mio. – Steigerung um EUR 5 Mio. gegenüber Vorjahreswert
  • Ergebnis vor Steuern mit EUR 16,1 Mio. deutlich über Vorjahr
  • harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) weiter verbessert und mit 13,4% über den Erwartungen
  • weitere Emission eines Öffentlichen Pfandbriefs, sowie erfolgreiche Platzierung eines ersten Sozialen-Pfandbriefs im Sub Benchmark-Format
  • Konzeption und Umsetzung der neuen integrierten Frankreichstrategie, neuer Standort in Lyon öffnet Anfang 2023
  • Pôle Franco-Allemand weitet weiter Netzwerk und Aktivitäten aus
  • LBS Landesbausparkasse Saar mit erfreulichen Ergebnissen

Saarbrücken, 29.09.2022: Die erste Hälfte des Jahres war neben der Corona-Pandemie insbesondere aufgrund des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine vor allem von außerordentlichen globalen Herausforderungen geprägt. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen schauen wir auf ein gutes und stabiles erstes Halbjahr zurück, in dem wir den Trend aus dem Vorjahr fortführen und viele weitere positive Akzente setzen konnten.

So entwickelte sich unser Neugeschäft in den ersten sechs Monaten des Jahres mit EUR 1,35 Mrd. und einer Steigerung von 30% im Vergleich zum Vorjahreswert über „vor Corona-Niveau“. Auf dem deutschen Markt konnten wir hier im Vergleich zum stabilen Frankreichergebnis erhebliche Zuwächse verzeichnen. Besonders im Bereich des Immobiliengeschäfts verzeichneten wir mit knapp einer halben Milliarde Euro, somit mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreswert, ein außerordentlich gutes Ergebnis.

Auch aufgrund des guten Neugeschäfts verbesserte sich auch unser Zinsergebnis mit einem Überschuss von EUR 71,3 Mio. und somit um 8 % (EUR 5 Mio.) gegenüber dem Vorjahr deutlich.

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit EUR 16,1 Mio. deutlich über dem Vorjahreswert von EUR 13,1 Mio. und steigerte sich somit um 22%. Zurückzuführen ist diese signifikante Steigerung u.a. auf die deutlich höheren operativen Erträge. Das Nachsteuerergebnis liegt mit EUR 9,3 Mio. und somit 8% über dem Vorjahr (EUR 8,6 Mio.). Die Kostenseite war insbesondere durch die weiter stark erhöhte Bankenabgabe belastet. Trotzdem konnte die Kosten-Ertrags-Relation (CIR) gegenüber dem Vorjahreswert verbessert werden

Auch beim harten Kernkapital, das zur uneingeschränkten und unmittelbaren Deckung von Risiken oder möglichen Verlusten dient, konnten wir die Quote nochmals verbessern und liegen nun mit 13,4% im oberen Bereich des internen Zielkorridors und mit hohem Abstand zur regulatorischen Kapitalanforderung von (CET1: 8,9%).

Nachdem wir bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr Emissionen von Öffentlichen Pfandbriefen im Sub Benchmark-Format erfolgreich realisiert haben, konnten wir nun im ersten Halbjahr erneut einen Öffentlichen Pfandbrief, sowie erstmalig einen Sozialen Pfandbrief im Sub Benchmark-Format (EUR 250 Mio.) erfolgreich am Markt platzieren.

„Mit Blick auf unsere erste Ausgabe eines Sozialen Pfandbriefs im Juni diesen Jahres, mit der wir erst das dritte Emissionshaus und die erste Landesbank mit einem solchen Papier am Markt sind, waren wir natürlich auf das Interesse am Markt gespannt. Die deutliche Überzeichnung hat uns dann gezeigt und uns bestätigt, dass wir auch mit diesem Pfandbrief auf dem richtigen Weg sind. Wir bieten für die Investoren einerseits ein interessantes Papier mit attraktiven Konditionen und auf der anderen Seite ist dies für uns ein gutes Instrument innerhalb unseres Portfolios zur Refinanzierung“, so Gunar Feth, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der SaarLB.

Unsere von jeher deutsch-französische Ausrichtung untermauern wir zukünftig noch deutlicher durch unsere integrierte Frankreichstrategie, die u.a. die Eröffnung des neuen Standorts zum Jahresauftakt 2023 in Lyon, der Mittelstandsregion Frankreichs, vorsieht, sowie einer für den französischen Markt neu aufgeladenen Marke.

„Mit unserer neu entwickelten Frankreichstrategie und den sich daraus abgeleiteten Umsetzungen, unserem neuen Standort in Lyon und der „neuen“ Marke werden wir noch stärker unser außergewöhnliches Geschäftsmodell, wie auch unsere deutsch-französisches Ausrichtung bekräftigen“, so Frank Eloy, Vorstand der SaarLB.

Im Bereich der Digitalisierung beschäftigen wir uns seit geraumer Zeit u.a. sehr intensiv mit dem wichtigen Thema Informationssicherheit. Für uns war es 2021 somit auch selbstverständlich, dass wir gemeinsam mit weiteren wichtigen Partnern aus Wirtschaft, Politik und der Wissenschaft den „Cybersecurity Day“ mitinitiiert haben. Bei der diesjährigen Veranstaltung im Juni diesen Jahres haben wir neben Fachvorträgen auch mit einem „Security-Hackathon“ zur Förderung innovativer Ideen mitgewirkt und waren zugleich Mentor und Sparrings-Partner für innovative Startups. Neben diesem „externen Projekt“ haben wir zur Jahresmitte unser internes Projekt „IT-ReDesign“ erfolgreich abgeschlossen – ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem digitalen Weg der SaarLB.

„Der Abschluss des internen Projektes „IT-ReDesign“ vor einigen Wochen war ein wichtiger Meilenstein mit Blick auf unsere vielen zukünftigen Digitalisierungsthemen. Neben einer Vielzahl an infrastrukturellen Maßnahmen innerhalb der Gebäude wurde durch die Ausstattung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine perfekte Grundlage für modernes Arbeiten geschaffen“, so Dr. Matthias Böcker, Vorstand der SaarLB

Unser „Pôle Franco-Allemand“, als das Forum für grenzüberschreitende Investitionen, hat sowohl sein Partnernetzwerk, als auch seine Aktivitäten weiter ausgeweitet und blickt ebenfalls auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück, in dem viele Projekte bereits erfolgreich umgesetzt werden konnten.

Auch die LBS Landesbausparkasse Saar hat trotz der außergewöhnlichen Herausforderungen ein gutes erstes Halbjahr 2022 mit erfreulichen Ergebnissen abschließen können. Für das zweite Halbjahr 2022 rechnet die LBS Landesbausparkasse Saar mit einer abflachenden Nachfrage im außerkollektiven Darlehensgeschäft bei einem zeitgleichen Anstieg der Bewilligungen von Bauspardarlehen.


Wichtige Zahlen von uns im Überblick

Zinsüberschuss

Juni 2021Juni 2022Differenz
EUR 66,3 Mio.EUR 71,3 Mio.EUR 5,0 Mio.

Provisionsüberschuss

Juni 2021Juni 2022Differenz
EUR 2,4 Mio.EUR 4,6 Mio.EUR 2,2 Mio.

Verwaltungsaufwand

Juni 2021Juni 2022Differenz
EUR 46,0 Mio.EUR 50,0 Mio.EUR 4,0 Mio.

Ergebnis

Juni 2021Juni 2022Differenz
vor SteuernEUR 13,1 Mio.EUR 16,1 Mio.EUR 3,0 Mio.
nach SteuernEUR 8,6 Mio.EUR 9,3 Mio.EUR 0,7 Mio.

Harte Kernkapitalquote (CET1-Quote)

Juni 2021Juni 2022Differenz
13,2%13,4%0,2%-Punkte


Wir blicken auf die kommenden Monate und 2023

Eine Prognose für die kommenden Monate und auf die Zeit über das Jahresende hinaus fällt auch unserem Vorsitzenden des Vorstandes, Dr. Thomas Bretzger schwer: „Die bereits seit Beginn des Jahres andauernde dramatische Situation in der Ukraine, die durch den Angriffskrieg Russlands ausgelöst wurde, wird uns samt der immensen Folgen auch weit über den Jahreswechsel hinweg begleiten. Die Belastungen durch die Energieknappheit als auch die kräftig steigende Inflation, Lieferengpässe und höhere Zinsen bremsen die konjunkturelle Entwicklung deutlich aus und sorgen für eine große Verunsicherung auf den Märkten. Durch unser besonderes Geschäftsmodell und unsere deutsch französische Ausrichtung sehen wir uns jedoch gut für die anstehenden Herausforderungen aufgestellt“, so Dr. Thomas Bretzger.

Wir als SaarLB stellen uns als deutsch-französische Regionalbank auch weiterhin entsprechend auf, um auch zukünftig für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie unsere Kundinnen und Kunden, ein zuverlässiger Arbeitgeber und stabiler Partner auf Augenhöhe zu sein. Getreu unserem Motto: „Zusammen – Grenzenlos – Stark“.

Ihr Ansprechpartner

Philipp Werthmüller

Kommunikation & Medien
Fon. +49 681 383-1264
philipp.werthmueller@saarlb.de

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Die deutsch-französische Regionalbank

La banque régionale franco-allemande

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