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SaarLB zum 1. Halbjahr 2019: Stabiles Neugeschäft, Wachstumsfelder ausgebaut, Rentabilität erhöht, Kapitalbasis gestärkt

Die SaarLB hat im ersten Halbjahr 2019 mit EUR 42,4 Mio. ein Ergebnis vor Steuern deutlich über dem Vorjahr erzielt. Dazu trugen gesteigerte Erträge, geringere Kosten und ein gutes Bewertungsergebnis bei. Das Kundenkreditgeschäft wurde mit einem Neu-Volumen von über EUR 1 Mrd. weiter ausgebaut, verteilt zu 62 % auf Deutschland und 38 % auf Frankreich. Gleichzeitig konnte die Bank ihre Kapitalbasis weiter stärken.

„Wir haben damit auch im ersten Halbjahr 2019 unser selbstgestecktes Ziel übererfüllt, auch wenn Sondereffekte zur großen Steigerung gegenüber dem Vorjahreshalbjahr beigetragen haben. Wichtig dabei: Unsere operative Rentabilität konnten wir über die letzten Jahre verbessern“, sagte der SaarLB-Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Bretzger bei der Vorstellung der Zahlen in Saarbrücken.

Der Zinsüberschuss der SaarLB stieg im ersten Halbjahr 2019 (EUR 64,5 Mio.) gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres (EUR 63,8 Mio.) − trotz weiter gesunkener Zinsen gegen den Markttrend − leicht an. 91 % davon haben die Kundensegmente beigesteuert.

Der Provisionsüberschuss in Höhe von EUR 4,4 Mio. lag aufgrund rückläufiger Provisionen im Depot- und Wertpapiergeschäft unter dem Vorjahr (EUR 5,3 Mio.)

Der Verwaltungsaufwand reduzierte sich um knapp 10 % auf EUR 42,5 Mio. zum 30.06.2019 (Vorjahreshalbjahr: EUR 46,1 Mio.). Im Wesentlichen war der Rückgang durch eine Verringerung des  Personalaufwandes um EUR 3,3 Mio. geprägt.

Die Sachkosten befanden sich mit EUR 20,6 Mio. leicht unter Vorjahresniveau. Gestiegene Aufwendungen für Bankenabgabe und Beiträge zur Sicherungsreserve (plus EUR 0,82 Mio.) konnten durch Kostenmaßnahmen  kompensiert werden.

Das Bewertungsergebnis aus dem Kredit-, Beteiligungs- und Wertpapiergeschäft hat sich im ersten Halbjahr 2019 von EUR -1,4 Mio. auf EUR 14,8 Mio. deutlich verbessert. Das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft war weiterhin positiv (EUR 1,9 Mio.) Das Bewertungsergebnis aus dem Wertpapiergeschäft lag mit EUR 12,6 Mio. um EUR 17,2 Mio. deutlich über dem ersten Halbjahr 2018 und profitierte von der positiven Marktentwicklung im ersten Halbjahr 2019.

Nach Berücksichtigung des Steueraufwandes in Höhe von EUR 16,4 Mio. erhöhte sich der Überschuss zum Halbjahr 2019 auf EUR 26,0 Mio. (Vorjahreshalbjahr EUR 11,3 Mio.).

Die SaarLB konnte, auch bei erfreulich steigendem Kreditvolumen, ihre harte Kernkapitalquote (CET 1) mit 12,5 % im Vergleich zum Jahresende 2018  (12,0 %) weiter stärken. Hintergrund dafür waren die Gewinnthesaurierung aus dem Jahr 2018 und der Abbau von Risikoaktiva, bei Steigerung des Kundenkreditvolumens.

Das Kreditneugeschäft der Kundensegmente verlief auch 2019 erfreulich. Das Volumen der neu valutierten Darlehen (ohne LBS) lag mit EUR 1,04 Mrd. um 4 % über Vorjahresniveau, wobei das zweite Quartal mit EUR 580 Mio. stärker war als das erste Quartal mit EUR 460 Mio.

Die Neuvalutierungen wiesen im Segment Firmenkunden mit 33 % den größten Anteil auf, gefolgt vom Segment Immobilien mit 31 %.

Das deutsche Geschäft profitierte auch in diesem Jahr erneut von einem sehr starken Immobiliengeschäft, das 38 % der Neuvalutierungen ausmacht, gefolgt vom Kommunalgeschäft mit 25 %. Firmenkunden trugen mit 24 % zum Neugeschäftsvolumen bei.

Das Frankreich-Geschäft wurde mit 48 % durch das Segment Firmenkunden bestimmt, 34 % steuerten Projektfinanzierungen zu, die verbleibenden 18 %
das Immobiliengeschäft.

Das Refinanzierungsvolumen lag mit  EUR 565 Mio. leicht über dem ersten Halbjahr 2018 (EUR 533 Mio.).

Die LBS konnte beim Neugeschäftsvolumen für abgeschlossene Bausparverträge gegenüber dem Vorjahreshalbjahr einen Anstieg von 20 % auf EUR 360 Mio. verzeichnen (bei der Stückzahl Steigerung um 10% auf 5.800 neue Bausparverträge). Das Kreditvolumen wuchs gegenüber Ende 2018 um 4,2 %.


Wachstumsperspektiven 2019

Der im Februar d.J. von der Bank initiierte Pôle Franco-Allemand hat sich im bisherigen Jahresverlauf erfolgreich entwickelt. Konkretes Resultat für die SaarLB waren bis dato rund EUR 100 Mio. Neugeschäft. Hilfreich war dabei unter anderem die intensive Zusammenarbeit mit dem Immobilienteam in Frankreich, das die Bank im Frühjahr verstärkt hat.

Gut angelaufen ist ebenfalls der im März eröffnete Vertriebsstandort der SaarLB in Trier. Zur Erweiterung der Aktivitäten in Rheinland-Pfalz wird die Bank Anfang 2020 ein weiteres Vertriebsbüro in Koblenz eröffnen.

Erste positive Ergebnisse kann auch das Kompetenzzentrum Kommunalnahe Unternehmen vermelden, beispielsweise mit Finanzierungen im Bereich Gesundheitswesen oder Infrastruktur.

Parallel zu diesen Vertriebsaktivitäten setzt die Bank ihre Projekte zur Digitalisierung fort.

Ausblick 2019

Auf Basis der aufgezeigten bisherigen geschäftlichen Entwicklung rechnet die SaarLB für das Gesamtjahr 2019, trotz nachlassender Konjunktur und historisch niedriger Zinsstruktur, mit einem über dem Niveau des Vorjahres liegenden Jahresüberschuss.


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